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gesundes frühstück


Karriereknick Frühstück? Studien zeigen, dass Kinder, die regelmäßig frühstücken, bei Klassenarbeiten um bis zu zwei Noten besser abschneiden als diejenigen, die ohne Müsli & Co. aus dem Haus gehen. Und das gilt genauso für Manager: Ohne die Zufuhr von Kohlenhydraten und hochwertigen, ungesättigten Fettsäuren am Morgen brachten sie in Praxistests im Schnitt 30 Prozent weniger Leistung. Die Erklärung: Über Nacht sinkt der Blutzuckerspiegel – das Gehirn signalisiert Müdigkeit und braucht jetzt vor allem seinen wichtigsten Treibstoff: Glukose. Und die liefert Müsli in großen Mengen. Wissenschaftler der Universität Leeds haben in einer Langzeitstudie mit 34000 Frauen eine weitere positive Eigenschaft von Obst und Korn zum Frühstück entdeckt: Die darin enthaltenen Ballaststoffe sollen Frauen vor Brustkrebs schützen. Täglich 30 Gramm unverdauliche Fasern reduzieren das Krebsrisiko gegenüber weniger als 20 Gramm um die Hälfte. Und: Testpersonen mit Frühstück im Magen sind reaktionsschneller, belastbarer und ausdauernder als die Vergleichsgruppen ohne Frühstück. Auch ihre subjektive Stimmung ist besser. Forscher haben bei den Hunzas im Himalaya jetzt das Geheimnis entdeckt, wie man 100 Jahre alt wird: Hafer, Walnüsse, Mandeln, getrocknete Aprikosen plus Obst mit Jogurt anrühren und täglich eine Schüssel zum Frühstück essen. Einfacher geht’s nicht!


Frühstück, das fit macht:

Haferflocken
sind laut US-Studien der mit Abstand beste Treibstoff für unser Gehirn. Sie steigern durch ihren hohen Gehalt an B-Vitaminen, Magnesium, Tyrosin und Cholin die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit – und liefern Energie für mindestens vier Stunden. Müslidosis: 30 Gramm.

Apfel
Das Immunobst Nr. 1: Im Vergleich zu Birnen enthält er 50 Prozent mehr von Erkältungskiller Vitamin C, 80 Prozent mehr Vitamin A. Wichtig: die Schale mitessen! Rote Sorten liefern noch mehr Vitamin C als grüne. Dosis: ¼ Apfel.

Walnüsse

liefern hochwertige Energie, ohne kritische Blutzuckerschübe zu verursachen. Das garantiert Power für Stunden. Außerdem fördern Nüsse die Informationsübertragung zwischen den Gehirnzellen. Dosis: 10 Stück.

Johannisbeeren

Die dunklen Früchte enthalten blutbildendes Eisen in hoher Konzentration – wichtig für den Sauerstofftransport im Körper und für unsere Kondition. Dazu Kalium (baut die Spannung zwischen den Nervenzellen auf, wichtig zur Informationsübertragung) und Vitamin C. Dosis: eine halbe Handvoll Beeren.

Weizenkeime
Sie liefern hochwertige Energie, Aufbau- und Ballaststoffe sowie Keimlectithin für langanhaltende geistige und körperliche Leistungsfähigkeit, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente für die Abwehr. Dosis: 2 EL Weizenkeime.

Aprikosen
enthalten größere Mengen des Flavonoids Quercetin (Q10), das als Fänger von freien Radikalen fungiert und die Produktion von Immunzellen unterstützt. Ihre Salizylsäure wirkt antibakteriell, kann Krankheitskeime abtöten. Forscher haben nachgewiesen, dass die Retinsäure aus Aprikosen sogar Leukämiezellen am Wachstum hindert. Getrocknet sind sie viermal wirkungsvoller. Dosis: 3 Aprikosen.

Honigmelone

Gelb liegt vor rot – zumindest bei Melonen. Die Honigmelone enthält 20-mal so viel Vitamin A und fünfmal mehr Vitamin als die verwandte Wassermelone. Auch bei den Mineralien (Magnesium, Phosphor für den Aufbau und die Leistung der Muskeln) ist sie top! Dosis: 1 Scheibe.


Frühstück, das wenig bringt:

Weißmehlprodukte
Energie aus hellen Brötchen und Co. steht dem Körper zwar schnell zur Verfügung, allerdings hält der Energieschub aus diesen einfachen Kohlenhydraten nicht länger als 60 Minuten vor. Die Gefahr: Heißhungerattacken und Müdigkeit. Die Alternative: Vollkornbrot und –brötchen.

Wurst
Eine Scheibe Mortadella schlägt mit 65, Salami mit 73 Kalorien und je 6 Gramm Fett zu Buche. Das macht nicht nur dick, sondern auch müde. Die gesunde Alternative: magere Geflügelprodukte.

Marmelade
Süße Nahrungsmittel wie Marmelade treiben den Blutzuckerspiegel rasant nacht oben. Doch er stürzt innerhalb kürzester Zeit wieder ab – das sorgt für bleierne Müdigkeit. Alternative: Fruchtaufstriche, die mit Agaven- oder Apfeldicksaft (Reformhaus) gesüßt wurden.

Käse
Fetter Käse provoziert ungesunde Blutfettwerte und senkt die Leistungsfähigkeit. Die Alternative sind fettarme Sorten: Magerstufe, Halbfettstufe oder Dreiviertelfettstufe sind figurfreundlicher und bessere Energieträger.


Der IQ-Drink für Frühstücksmuffel:

Zutaten
1 kleine Banane, 100g Beeren, 2 EL Schmelzflocken, 250 ml Milch, 1 TL Honig

Zubereitung
Obst mit der Milch pürieren, die Schmelzflocken unterrühren. Je nach Geschmack mit Honig süßen.

Effekt

die Milch sorgt fürs sättigende Protein und ein bisschen Fett, die Flocken ebenso wie die Früchte für Glukose – das garantiert Konzentration und Leistungsfähigkeit für drei bis vier Stunden. Und natürlich Vitalstoffe für den Aufbau von Muskeln und die Produktion von Immunzellen.
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