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Abnehmtricks


Bei großen Portionen wird fast jeder schwach.
Supersize-Portionen können selbst Ernährungsforscher kaum widerstehen. Das hat Prof. Wansink entdeckt, als er 63 renommierte Kollegen zum Eis einlud und feststellte: Auch die Experten löffelten aus den großen Schälchen ungefähr ein Drittel mehr als aus den kleinen. Immun gegen diese Versuchung sind eigentlich nur Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr.

Vielfalt macht hungrig.
Von verschiedenen Speisen isst man rund 60 Prozent mehr als von einer. Die Gefahr: „Die Augen essen mit – und sie tricksen den Magen aus“, weiß der Experte. „Wenn wir glauben, dass es eine besonders große Auswahl gibt, essen wir automatisch mehr.“ Erschreckend: Schon neun statt sieben M&M’s Farben können die konsumierte Menge um sagenhafte 85 Prozent ansteigen lassen.

Je schwerer erreichbar, desto leichter der Verzicht.
Wenn Süßigkeiten und Chips nicht mehr in Reichweite waren, naschten Testpersonen automatisch über 30 Prozent weniger. Und das selbst dann, wenn sie nur eine Schublade hätten aufmachen müssen. Wansinks Forschunhgen zeigen: Sobald Probanden aufstehen und zum Schrank gehen mussten, sank die Knabberrate sogar um ein weiteres Drittel.

Ablenkung stoppt Heißhunger-Attacken.
In den Tests der Universität von Illinois liefen die Kandidaten bei Heißhunger & Co. Eine Runde um den Block. Nach zehn Minuten war der Jieper meist weg. Kalorienersparnis pro Tag: bis zu 500.

Stoppsignal verhindert Naschreflex.
Vor jedem Griff in die Chips- oder Bonbontüte ließ Professor Wansink die Teilnehmer einer Verhaltensstudie bis 20 zählen. Effekt: Reflexhaftes Naschen wird verhindert. Das bringt schon bis zu 300 Kalorien pro Tag.

Wer allein speist, nimmt schneller ab.
In Gesellschaft isst man am meisten, vor dem eigenen Spiegelbild am wenigsten, das zeigen Wansinks Studien. Aber: Wer zwischendurch das Besteck ablegt – und sich am langsamsten Esser orientiert, kann seine Kalorienzufuhr um bis zu 25 Prozent reduzieren.

Immer vom Teller essen.
Wansinks Forschungsteam entdeckte, dass Teilnehmer bis zu 59 Prozent weniger zu sich nahmen, wenn sie aus kleineren Schalen aßen. Wer das beim Chinesen bestellte Nudelgericht auf einem Teller statt in der Transportschachtel verzehrt, spart 134 Kalorien.

TV verführt zum Naschen.
Egal, was vor den Probanden stand, sobald der Fernseher lief, langten sie zu. Das gilt vor allen für Knabberzeug, insbesondere für die Mini-Ausgabe von Schokoriegeln und Keksen. Die wirken laut Prof. Wansink so klein und harmlos, dass man immer wieder danach greift. Allerdings kann man diese Erkenntnis nutzen und den ungeliebten Salat zur Lieblingsserie auftischen.

Galamenüs machen dick.
Bei einem Festessen nimmt man laut einer Studie der Universität von Illinois bis zu 40 Prozent mehr zu sich. Damit das Vergnügen nicht zu einem Kaloriendesaster ausartet, einfach die Auswahl an Gerichten reduzieren.

Spuren nicht verwischen.
Blieben Flaschen und Krümel auf dem Tisch, nahmen Testpersonen bis zu 30 Prozent weniger zu sich.

Niemals eine durchsichtige Verpackung wählen.
Prof. Wansink stellte fest: Büroangestellte naschen 23 Prozent weniger Süßigkeiten, wenn diese in einem weißen Behälter statt in einem durchsichtigen aufbewahrt wurden.

Light-Produkte bringen so gut wie nichts.
Die Aufschrift „fettarm“ verführt zu übermäßigem Schlemmen – bis zu 45 Prozent mehr Kalorien wandern dadurch in den Magen. Wenn Gäste im Kino, am Hotelbuffet oder bei Einladungen zwischen „fettarm“ und „normal“ wählen können, nehmen sie durchschnittlich 28 Prozent mehr Kalorien zu sich, sofern sie sich für die schlanke Version eines Snacks entscheiden. Übergewichtige Testpersonen kommen dabei sogar auf bis zu 45 Prozent mehr Kalorien.

Auf Abstand gehen schützt.
Bereits die Distanz zwischen Tisch und Buffet entscheidet laut Studien über Tausende von Kalorien.

Kleine Gläser wählen.
Wie viel Testpersonen konsumieren, wird ganz entscheidend von der Form der Gläser bestimmt. Selbst professionelle Barkeeper unterliegen diesem Einfluss: Sie gießen im Durchschnitt ein Drittel mehr Flüssigkeit in breite, niedrige Gläser als in hohe, schlanke.

Clever einkaufen.
Großpackungen wecken den Schnäppchenjägerinstinkt. Aber Teilnehmer, die bei Testeinkäufen Supersize-Portionen einkauften, nahmen zu. Grund: Der Inhalt wird verzehrt – egal ob es sich um die 100-Gramm oder die 500-Gramm-Packung Chips oder Schokolade handelt.

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